| Wildbretgewinnung nach neuem Lebensmittelrecht
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Die Schwäche leigt im Detail
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Wildbretgewinnung nach neuem Lebensmittelrecht (Gebundene Ausgabe) Ein guter Ansatz, nach der Änderung im Hygienerecht dies mundgerecht und für den Jäger verständlich zu veröffentlichen. Leider bleibt ein großes ABER: -Schreibstil ist geschmacksache, nur hier werden manchmal Formulierungen verwendet, die nicht veröffentlicht werden sollten, wenn auch nur die geringste Warscheinlichkeit besteht, dass Nichtjäger darin schmökern könnten -man könnte den wesentliceh Inhalt -ohne Anekdoten deren Sinnhaftigkeit mir teilweise nicht ganz klar war- auf halb so vielen Seiten unterbringen - die Abbildungen sind leider zum Tei schlicht weg schlecht gewählt und falsch!!! So sind die Verhältnisse in einer Wildkammer eines Forstbetriebs nicht -wie der Titel der Abbildung lautet - optimal, aondern schlichtweg eine ausgewachsene Sauerei! Ein Stück Kahlwild irgendwo am Stich halb hängend, halb mit den Hinterläufen am Boden mit Wasser abzuspritzen (warum die Decke des aufgebrochenen Stücks abgespritzt wird ist mir sowieso nicht klar), so dass Wasser vom Boden in den Wildkörper spritzt ist aus hygienischer Sicht wirklich nicht zu empfehlen. Ebenso wie das Aufhängen am Haupt oder Stich (wieso das praktiziert wird weiß ich auch nicht, ich kenne das aus unserer Jagdpraxis nicht). Ein Stück sollte prinzipiell an den Hinterläufen aufgehängt werden, wenn gute Wildbretqualität erzeugt werden soll - auch in Hinblick auf eine effektive Ausblutung. Die private Wildkammer in einer Jagdhütte - eigentlich eine Küchenzeile - ist auch nicht "zweckmäßig". Mehrfachhandtücker und Schwämme sollten endlich aus Hygienebereichen verbannt werden! - Zum eigentlichen Thema sind gerade mal ca. 40 Seiten vorhanden. Die Verordnung zur Durchführung des gemeinschaftlichen Hygienerechts vom 8. August 2007 ist noch nicht berücksichtigt. -Insgesamt ein netter Versuch, der im Jagdbelletristikstil gehalten ist. Dies liegt wohl daran das Herr Martini Redakteur bei der Zeitschrift "Wild und Hund" war und nun u.a. für den "Jäger" schreibt (leider war sein letzter Artikel zum Thema "Trichinellose" in dieser Zeitschrift an manchen Stellen ebenso mangelhaft recherchiert wie das Buch). Fazit: Zum Einstieg ganz nett, aber bitte nicht zwingend daran halten. Es ist an einigen Stellen sehr leichtfertig geschrieben (was mir auch Gesprächen über das Buch mit Amtsveterinären bestätigt wurde). Lieber mal Kontakt mit dem Amtsveterinär oder zuständigen Ministerium aufnehmen - oder warten bis es weitere Veröffentlichungen zum Thema gibt.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 28. Juni 2008 |
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